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Dr. med Dr. rer. nat.
Hans Schiessler

Dr. med.
Andrea Wenderoth

Münchenerstr. 6
82362 Weilheim

tel.:  (0881) 6 12 14
fax.: (0881) 6 96 19
Krampfadern, Venenoperationen
Ein Drittel der Männer und sogar die Hälfte aller Frauen leiden an Krampfadern. Viele sehen darin nur ein kosmetisches Problem. In Wahrheit kann bereits bei leichten Krampfadern die Venenfunktion beeinträchtigt sein. So können Beinschwellungen (Ödeme), Venenentzündungen oder gefährliche Blutgerinsel (Thrombosen) entstehen, im fortgeschrittenen Stadium sogar das gefürchtete offene Bein (Ulcus cruris). Daher ist die Wichtigkeit frühzeitiger Untersuchung und konsequenter Behandlung des Beinvenenleidens eine nur allzuverständliche Empfehlung an die Betroffenen.

Krampfadern - eine Volkskrankheit

Jeder zweite Mensch bekommt im Laufe seines Lebens Krampfadern. Bei etwa der Hälfte aller Patienten führen diese zu Komplikationen.

Was sind Krampfadern?

Krampfadern sind krankhaft erweiterte Venen, die in erster Linie im Bereich der unteren Extremitäten auftreten.

Man erkennt Krampfadern an ihrer meist geschlängelten Form und zahlreichen Vorwölbungen und Ausbuchtungen an den Beinen.

Venenveränderungen wie Besenreiser oder sogenannte retikuläre Varizen sind medizinisch nicht relevant. Eine Behandlung kann aber aus kosmetischen Gründen in den allermeisten Fällen verlässlich durchgeführt werden.

Wie entstehen Krampfadern?

Krampfadern entstehen zumeist im Rahmen einer angeborenen Venenwandschwäche. Die Venenklappen, die an den Beinen den Rücktransport des verbrauchten Blutes zum Herzen durch die Bewegung im Sprunggelenk und in der Wadenmuskulatur gewährleisten, schließen nicht mehr komplett. Ein regulärer Abtransport des verbrauchten Blutes ist nicht mehr möglich und das Venensystem ist überlastet.

Komplikationen

Je nach Dauer des Krampfaderleidens kann es zu Beinschwellungen (Ödemen), Venenentzündungen oder sogar gefährlichen Blutgerinseln (Thrombosen), aber auch zu Hautveränderungen verbunden mit Juckreiz, Hautverfärbung bishin zu schlechtheilenden Wunden an den Unterschenkeln (Ulcus cruris) kommen.

Diagnostik

Grundvoraussetzung für eine Venentherapie ist eine exakte Diagnostik. Vor den apparativen Untersuchungen erfolgt in meiner Praxis zu allererst eine genaue klinische Inspektion.
Darauf folgt die Phlebodynamometrie, ein unblutiges und schmerzfreies Verfahren zur Funktionsmessung des gesamten Venensystems.
Die Überprüfung der Stammvenen (vena saphena magna, vena saphena parva), der Perforantesvenen und der Seitenastvarizen erfolgt mittels bidirektionaler Dopplersonographie.
Frische und auch ältere Abflusshinderungen im tiefen Venensystem (z.B. Thrombosen) aber auch Gefäßvarianten und Anomalien könne durch die farbkodierte Dulpexsonographie exakt diagnostiziert werden.
Bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen müssen die peripheren Arterien mit der bidirektionalen Dopplersonographie beziehungsweise farbcodierter Duplexsonographie genau überprüft werden.

Behandlung von Krampfadern, Venenoperationen und Beinleidentherapie

Besenreiser und retikuläre Varizen werden bei uns mittels Schaumsklerosierung nach Monfreux verödet.

Großkalibrige Krampfadern werden durch Schaumsklerosierung nach Tessari behandelt.

Zur Entfernung von Seitenastvarizen, Perforantesvarizen und inkompletter Stammvarikosis steht die minichirurgische Venenexhärese in Tumeszenzanästhesie zur Verfügung.

Die Basisbehandlung aller Komplikationen im Rahmen einer Venenerkrankung ist die professionelle Kompressionsbehandlung mit Kompressionsbinden oder dem Kompressionsstrumpf.

Die Behandlung eines Ulcus cruris (Wundtherapie, Verödung der zuführenden Venen, Infrarotbestrahlung, etc.) muss im Einzelfall entschieden werden und hängt vom momentanten Befund und von individuellen Gegebenheiten ab.